Maike Göbel
Otto Oehme GmbH
Allersberg, Mittelfranken
Manuelles Palettieren von Kartons, Fachkräftemangel
Produktivitätssteigerung bei Kostenreduzierung
Die Otto Oehme GmbH steht seit über 100 Jahren für hochwertige Reinigungsmittel „Made in Germany“. 1923 gegründet, ist das Familienunternehmen heute in vierter Generation am Standort Allersberg bei Nürnberg ansässig und beschäftigt rund 50 Mitarbeitende. Beliefert werden Geschäftskunden aus Hotellerie, Gastronomie, Gebäudereinigung und dem kommunalen Bereich. Neben dem Hauptsitz sorgen Niederlassungen in Berlin, Leipzig und Frankfurt für Kundennähe im Vertrieb. In der Produktion ist das Unternehmen bereits seit Jahren stark automatisiert – vom Abfüllen bis zum Verpacken. Nur noch ein letzter Schritt war bis vor Kurzem noch Handarbeit: das Palettieren von Kartons mit 1-Liter-Flaschen. Eine körperlich belastende Tätigkeit, die täglich bis zu 15 Paletten umfasste. Mit der Investition in eine kompakte Palettierzelle von coboworx schließt Otto Oehme nun auch diese Lücke – und zeigt, wie mittelständische Unternehmen ihre Prozesse zukunftssicher machen können. Diese Entscheidung markiert einen weiteren Meilenstein in der kontinuierlichen Entwicklung der Otto Oehme GmbH und unterstreicht das Bestreben, Tradition mit Innovation zu verbinden, um den steigenden Anforderungen des Marktes gerecht zu werden.
Während die Otto Oehme GmbH ihre Produktion in den vergangenen Jahren schrittweise modernisiert und automatisiert hat, blieb ein letzter, entscheidender Schritt lange Zeit analog: Das Palettieren von Kartons mit jeweils 12 bis 15 Kilo Gewicht. Bis zu 15 Paletten pro Tag mussten manuell im Takt der Linie gestapelt werden – ein Prozess, der zwar technisch simpel war, aber enormen körperlichen Einsatz verlangte. Denn trotz gut organisierter Jobrotation war es kaum möglich, Mitarbeitende dauerhaft für diese kräftezehrende Aufgabe zu gewinnen oder langfristig einzuplanen. Besonders bei hohem Auftragsvolumen standen einzelne Personen mehrere Tage hintereinander an der gleichen Position – mit spürbaren Folgen wie Rückenschmerzen oder konsequenterweise Krankheitstagen. „Gerade in intensiven Produktionswochen haben wir gemerkt, dass diese Art von Belastung zu Rückenschmerzen oder krankheitsbedingten Ausfällen führen kann – was natürlich nachvollziehbar ist“, erinnert sich Geschäftsführer Carlos Oehme.
Der Weg zur passenden Automatisierungslösung begann für Carlos Oehme mit wenigen Klicks über den coboworx Online-Konfigurator. Was ihn überzeugte, war die Kombination aus Transparenz, Einfachheit und durchdachter Technik. Die Umsetzung verlief reibungslos: Aufmaß, Lieferung, Greiferanpassung – alles griff nahtlos ineinander. Die Inbetriebnahme erfolgte ohne Probleme, der Roboter arbeitete von Beginn an zuverlässig. Die Lösung punktete dabei nicht nur funktional, sondern auch qualitativ. „Hier wurde nicht an Materialien gespart. Alles ist robust“, so Oehme, „das kennt man auch anders.“ Massives Metall, hochwertige Komponenten und eine stabile Konstruktion sorgen für Langlebigkeit und Sicherheit im Betrieb. Ein weiterer Pluspunkt war das flexible Mietmodell: Statt einer großen Anfangsinvestition konnte das System mit überschaubaren monatlichen Kosten eingeführt werden – ganz ohne Bankgespräche oder Leasingverträge. „Was mich letztlich überzeugt hat, war ganz klar das Preis-Leistungs-Verhältnis“, fasst Oehme zusammen. „Die Lösung war technisch durchdacht, sauber umgesetzt und preislich attraktiv – auch im Vergleich zu Mitbewerbern.“
Mit der neuen Palettierzelle von coboworx konnte ein zentrales Ziel erreicht werden: Eine spürbare Entlastung für die Mitarbeitenden. Die körperlich anstrengende Aufgabe des manuellen Stapelns entfällt – das steigert nicht nur die Zufriedenheit im Team, sondern reduziert auch krankheitsbedingte Ausfälle. Gleichzeitig stieg die Produktivität deutlich: Statt schwankender Leistungen palettiert die Anlage konstant drei Paletten pro Stunde – eine Steigerung um rund 50% im Vergleich zur Handarbeit. Auch in der Bedienung überzeugt die Lösung: Das moderne Touch-Display ist intuitiv wie ein Tablet, komplizierte Menüstrukturen gehören der Vergangenheit an. „Es ist mit Abstand die einfachste Lösung, die wir bisher im Haus haben“, sagt Oehme. Anfangs skeptische Stimmen im Team wurden schnell vom Gegenteil überzeugt: Die Anlage lief vom ersten Tag an zuverlässig – und hat sich fest im Produktionsalltag etabliert.
Die gefüllten Kartons werden zunächst sortenrein über ein Förderband in die Zelle transportiert. Verstellbare Leitbleche sorgen dafür, dass sie dabei exakt ausgerichtet sind – eine wichtige Voraussetzung für das prozesssichere Greifen durch den Roboter. Die eigentliche Vereinzelung erfolgt durch kurzes Reversieren der Förderstrecke. So kann der Roboter jeden Karton exakt im richtigen Moment erfassen. Ausgestattet mit der passenden Greiftechnik – individuell abgestimmt auf das Produkt und die Verpackung – hebt der Roboter die Kartons zuverlässig an und setzt sie lagegenau auf der Palette ab. Die Anlage arbeitet dabei im durchgehenden Takt und stapelt zuverlässig genau so viele Kartons pro Stunde, wie es im Vorfeld geplant war – ganz ohne Unterbrechung oder manuelle Korrekturen. Für maximale Sicherheit ist die Roboterzelle mit einer Schleuse ausgestattet, die ein unbeabsichtigtes Betreten verhindert. Die Paletten werden von den Mitarbeitenden manuell per Hubwagen oder Ameise entnommen. Dabei stoppt der Roboter kurzzeitig und startet automatisch wieder, sobald eine neue Palette eingelegt wurde.
Platzbedarf
Gewicht der Kartons
Durchsatz
Mietrate „Robo im Abo“
Die neue Palettierlösung von coboworx überzeugt für Oehme durch einfache Bedienung, schnelle Integration und ein faires Mietmodell, das Investitionsbarrieren minimiert. Die Produktivität ist deutlich gestiegen, die körperliche Belastung gesunken – und das Team hat deutlich an Flexibilität und Zufriedenheit gewonnen. Für Geschäftsführer Carlos Oehme ist klar: „Die Stimmung im Team ist besser. Denn die Angst, täglich 15 Paletten händisch stapeln zu müssen, ist verschwunden.“ Die Entscheidung für das automatisierte Palettieren war für die Otto Oehme GmbH mehr als nur ein technologischer Schritt – sie war ein klares Bekenntnis zur zukunftsfähigen Weiterentwicklung des Unternehmens.
Maike Göbel
Content Marketing Werkstudentin